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UHF-Steckverbinder (3203 views - Electrical Engineering)

UHF-Steckverbinder wurden in den 1930er Jahren von E. Clark Quackenbush für Hochfrequenzanwendungen entwickelt. Im Prinzip handelt es sich bei dem UHF-Steckverbinder um einen abgeschirmten 4-mm-Bananenstecker. Im Gegensatz zu anderen Hochfrequenz-Steckverbindern haben UHF-Steckverbinder keine definierte Wellenimpedanz, sie liegt je nach Ausführung, Hersteller und Frequenz manchmal bei 30 Ω, bei anderen bei 50 Ω. Aus diesem Grund kann für UHF-Steckverbinder auch kein Stehwellenverhältnis angegeben werden, was ihre Verwendung bei hochwertigen Geräten ausschließt. Die oft anzutreffende Bezeichnung PL-Stecker hat ihren Ursprung in der Bezeichnung PL-259 des US-Militärs für den Standard-Stecker dieser Norm. UHF-Steckverbinder sind trotz ihres Namens nicht für Frequenzen im UHF-Bereich geeignet. Die Bezeichnung entstand, als Frequenzen oberhalb 300 MHz nur selten erreicht wurden. Auch wenn diese Steckverbinder von Herstellern als geeignet zur Benutzung bis 200 oder 300 MHz angegeben werden, nehmen unerwünschte Absorption und Reflexion von HF-Signalen bereits darunter deutlich zu. Scherzhaft wird daher oft behauptet, dass hier UHF das Akronym für "Ungeeignet für HochFrequenz" wäre. Im Amateurfunk findet er Verwendung im KW- und im VHF-Bereich. Geräte im UHF-Bereich und darüber verwenden den N-Steckverbinder. Außerdem ist er im CB-Funk der gängigste Stecker Obwohl mit dem N-Steckverbinder bereits 1942 ein hochwertiger Ersatz zur Verfügung stand, werden UHF-Steckverbinder aufgrund ihres niedrigen Preises noch heute verwendet. Mini-UHF-Steckverbinder sind eine modifizierte und verkleinerte Bauform des bekannten UHF-Steckverbinders. Verbesserte elektrische und mechanische Eigenschaften charakterisieren den Mini-UHF-Steckverbinder. Durch die Verzahnungen des Schraubverschlusses (siehe Bild) ist er besonders für den mobilen Einsatz gedacht und beugt vor allem dem Lösen und Verdrehen der Steckverbindung aufgrund von Vibrationen vor. Im Gegensatz zum UHF-Steckverbinder kann von einer definierten Wellenimpedanz von 50 Ω gesprochen werden und daher bis 2,5 GHz eingesetzt werden.
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UHF-Steckverbinder

UHF-Steckverbinder

UHF-Steckverbinder wurden in den 1930er Jahren von E. Clark Quackenbush für Hochfrequenzanwendungen entwickelt.

Im Prinzip handelt es sich bei dem UHF-Steckverbinder um einen abgeschirmten 4-mm-Bananenstecker. Im Gegensatz zu anderen Hochfrequenz-Steckverbindern haben UHF-Steckverbinder keine definierte Wellenimpedanz, sie liegt je nach Ausführung, Hersteller und Frequenz manchmal bei 30 Ω, bei anderen bei 50 Ω. Aus diesem Grund kann für UHF-Steckverbinder auch kein Stehwellenverhältnis angegeben werden, was ihre Verwendung bei hochwertigen Geräten ausschließt.

Die oft anzutreffende Bezeichnung PL-Stecker hat ihren Ursprung in der Bezeichnung PL-259 des US-Militärs für den Standard-Stecker dieser Norm.

UHF-Steckverbinder sind trotz ihres Namens nicht für Frequenzen im UHF-Bereich geeignet. Die Bezeichnung entstand, als Frequenzen oberhalb 300 MHz nur selten erreicht wurden. Auch wenn diese Steckverbinder von Herstellern als geeignet zur Benutzung bis 200 oder 300 MHz angegeben werden, nehmen unerwünschte Absorption und Reflexion von HF-Signalen bereits darunter deutlich zu. Scherzhaft wird daher oft behauptet, dass hier UHF das Akronym für "Ungeeignet für HochFrequenz" wäre.

Im Amateurfunk findet er Verwendung im KW- und im VHF-Bereich. Geräte im UHF-Bereich und darüber verwenden den N-Steckverbinder. Außerdem ist er im CB-Funk der gängigste Stecker

Obwohl mit dem N-Steckverbinder bereits 1942 ein hochwertiger Ersatz zur Verfügung stand, werden UHF-Steckverbinder aufgrund ihres niedrigen Preises noch heute verwendet.

Mini-UHF-Steckverbinder sind eine modifizierte und verkleinerte Bauform des bekannten UHF-Steckverbinders. Verbesserte elektrische und mechanische Eigenschaften charakterisieren den Mini-UHF-Steckverbinder. Durch die Verzahnungen des Schraubverschlusses (siehe Bild) ist er besonders für den mobilen Einsatz gedacht und beugt vor allem dem Lösen und Verdrehen der Steckverbindung aufgrund von Vibrationen vor. Im Gegensatz zum UHF-Steckverbinder kann von einer definierten Wellenimpedanz von 50 Ω gesprochen werden und daher bis 2,5 GHz eingesetzt werden.



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