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Großer Panda (28794 views - Animals)

Der Große Panda (Ailuropoda melanoleuca), auch Riesenpanda oder Pandabär, ist eine Säugetierart aus der Familie der Bären (Ursidae). Als Symbol des WWF und manchmal auch des Artenschutzes allgemein hat er trotz seines sehr beschränkten Verbreitungsgebiets weltweite Bekanntheit erlangt. In älterer deutscher Literatur wird der Große Panda auch Bambusbär oder Prankenbär genannt. Zurzeit gibt es schätzungsweise 1864 frei lebende Exemplare.
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Großer Panda

Großer Panda

Großer Panda

Großer Panda (Ailuropoda melanoleuca)

Systematik
Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
Familie: Bären (Ursidae)
Unterfamilie: Ailuropodinae
Gattung: Ailuropoda
Art: Großer Panda
Wissenschaftlicher Name
Ailuropoda melanoleuca
(David, 1869)

Der Große Panda (Ailuropoda melanoleuca), auch Riesenpanda oder Pandabär, ist eine Säugetierart aus der Familie der Bären (Ursidae). Als Symbol des WWF und manchmal auch des Artenschutzes allgemein hat er trotz seines sehr beschränkten Verbreitungsgebiets weltweite Bekanntheit erlangt. In älterer deutscher Literatur wird der Große Panda auch Bambusbär oder Prankenbär genannt. Zurzeit gibt es schätzungsweise 1864 frei lebende Exemplare.

Merkmale

Große Pandas erreichen eine Kopfrumpflänge von 120 bis 150 Zentimetern, der Schwanz ist wie bei allen Bären nur ein Stummel von rund 12 Zentimetern Länge. Das Gewicht erwachsener Tiere variiert von 75 bis 160 Kilogramm. Große Pandas entsprechen in ihrem Körperbau weitgehend den anderen Bären, stechen jedoch durch ihre kontrastreiche schwarz-weiße Färbung hervor.

Fellfärbung

Die Grundfarbe ihres dichten, wolligen Fells ist weiß, die Beine sind schwarz. Das Schwarz der Vorderbeine zieht sich weiter über die Schultern und bildet einen Gürtel, der meist den Vorderkörper umschließt. Schwarz sind außerdem die Ohren, die Umgebung der Augen und manchmal die Schwanzspitze. Eine Population im Qinling-Gebirge zeichnet sich dagegen durch eine braun weiße Farbgebung aus.[1]

Die Gründe für die auffällige Färbung sind nicht genau bekannt. Diskutiert werden die Abschreckung von Feinden, die bessere Thermoregulation oder die Tarnung.

Weitere Merkmale

Der Kopf wirkt massiver als der anderer Bären, was an den verlängerten Jochbeinbögen und an den stärkeren Kaumuskeln liegt. Wie die meisten Bären haben sie 42 Zähne, die hinteren Vorbackenzähne und die Backenzähne sind größer und breiter als die der anderen Vertreter ihrer Familie, eine Anpassung an die spezielle Ernährung. Ein weiteres artspezifisches Merkmal ist der verlängerte Handwurzelknochen der Vorderpfoten, der einen „Pseudo-Daumen“ bildet und dem besseren Ergreifen der Nahrung dient.

Name

Die Herkunft des Namens Panda ist nicht geklärt. Die in China heute übliche Bezeichnung für den Großen Panda ist dà xióng māo (大熊貓), wörtlich große Bären-Katze, oder einfach xióng māo (Bären-Katze). In chinesischen Quellen finden sich etwa 20 verschiedene Bezeichnungen für Große Pandas, aber keine davon hat Ähnlichkeit mit dem Wort Panda.[2] Ursprünglich wurde der Name in westlichen Quellen für den Kleinen Panda verwendet und stammt möglicherweise aus dem Nepali[3].

Verbreitung und Lebensraum

Im Jahre 1992 begann die chinesische Regierung ein nationales Schutzprogramm für den Großen Panda. Es entstanden 40 Reservate mit einer Fläche von 10.400 km2, in denen etwas mehr als die Hälfte der geschätzten 1600 Tiere in freier Wildbahn (Stand Juni 2004) leben.[4] Das Verbreitungsgebiet der Großen Pandas umfasst gebirgige Gegenden auf den Territorien der chinesischen Provinzen Sichuan, Gansu und Shaanxi. Das Habitat der Pandas sind subtropische Berghänge mit dichter Bewaldung. Hier leben sie im Sommer in Höhen von 2700 bis 4000 Metern, im Winter wandern sie in tiefergelegene, oft rund 800 Meter hohe Gebiete ab. Das Klima in ihrem Lebensraum ist generell feucht und niederschlagsreich, die Sommer sind kühl und die Winter kalt.

Auf Anordnung der Staatlichen Chinesischen Forstbehörde sind die Provinzen Sichuan, Gansu und Shaanxi seit 2011 verpflichtet, alle zehn Jahre eine Zählung der in freier Wildbahn lebenden Pandabestände durchzuführen („Panda Census“).[5][6] Bei der letzten Zählung (Anfang 2015) wurden 1864 Exemplare gezählt – 10 Jahre vorher waren es nur 1596.

Lebensweise

Große Pandas sind in erster Linie Bodenbewohner, die allerdings gut klettern und schwimmen können. Das Fressen geschieht meist in einer sitzenden Haltung, so dass die Vorderpfoten frei sind, um nach Nahrung zu greifen. Die Tiere sind dämmerungs- oder nachtaktiv und schlafen bei Tage in hohlen Baumstämmen, Felsspalten oder Höhlen. In den Bambusdickichten legt der Panda tunnelförmige Wechsel an, die seine Futterplätze mit den Schlafplätzen verbinden.

Große Pandas sind Einzelgänger, die ein Revier von rund 4 bis 6 Quadratkilometern bewohnen. Die Territorien von Weibchen haben ein rund 30 bis 40 Hektar großes Kerngebiet, das gegen Artgenossinnen verteidigt wird. Männchen sind flexibler und zeigen kein Territorialverhalten, ihre Reviere haben kein Kerngebiet und überlappen sich oft mit denen anderer Männchen. Trotzdem gehen sie Artgenossen aber meist aus dem Weg. Während ihrer Wanderungen markieren sie ihre Route durch Urin und indem sie Bäume zerkratzen oder sich daran reiben. Im Gegensatz zu anderen Bärenarten halten Große Pandas keine Winterruhe, sie wandern während der kalten Jahreszeit lediglich in tiefergelegene Regionen.

Große Pandas sind unter den Bären die ausgeprägtesten Pflanzenfresser; sie ernähren sich entgegen der landläufigen Meinung aber nicht ausschließlich von Bambus. Freilich ist dies ihre Hauptnahrungsquelle, wobei sie die Bambusschösslinge bevorzugen und ältere Halme seltener fressen. Da Bambus jedoch sehr nährstoffarm und die Verdauung der Pandas nicht ideal dafür ausgerüstet ist, müssen sie große Mengen davon zu sich nehmen, um ihren Nahrungsbedarf zu decken: der Tagesbedarf liegt bei rund 10 bis 40 Kilogramm Bambus[7]. Zu den Pflanzen, die sie darüber hinaus verzehren, gehören Enziane, Schwertlilien, Krokusse und Bocksdorn. In geringen Mengen nehmen sie auch Raupen sowie kleine Wirbeltiere zu sich. In Gefangenschaft kommen sie sogar mit Honig, Eiern, Fisch, Obst wie Melonen oder Bananen und auch Süßkartoffeln zurecht. Große Pandas sind gemeinhin 10–16 Stunden des Tages mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt.

In ihrem Verdauungstrakt zeigen Große Pandas einige Anpassungen an die vorwiegend pflanzliche Ernährungsweise. Die Speiseröhre ist mit einer Hornschicht ausgekleidet, der Magen ist dickwandig und erinnert an den Muskelmagen der Vögel. Die Oberfläche des Dickdarms ist im Vergleich mit anderen Bärenarten vergrößert, ein Blinddarm fehlt.

Die Stoffwechselrate der Großen Pandas ist außergewöhnlich gering und beträgt nur 38 % der durchschnittlichen Stoffwechselrate eines landlebenden Säugetiers vergleichbarer Größe.[7]

Fortpflanzung

Die Paarungszeit der Großen Pandas fällt in die Monate März bis Mai - dann finden sich die sonst einzelgängerischen Tiere zu Paaren zusammen. Die Befruchtung ist aber auch dann jeweils nur in einem sehr knapp bemessenen Zeitraum möglich, dieser liegt zwischen 24 Stunden und 3 Tagen.[8] Es kann dabei zu Kämpfen zwischen den Männchen um das Paarungsvorrecht kommen. Wie bei anderen Bären kommt es auch bei ihnen zur verzögerten Einnistung. Die befruchtete Eizelle bleibt für rund 45 bis 120 Tage im Uterus, bevor es zur Nidation kommt. Im Anschluss an die Paarung verlassen die Männchen stets die werdende Mutter, welche die Aufzucht alleine vollzieht.

Die meisten Geburten fallen in die Monate August oder September, ein Wurf besteht aus ein oder zwei, selten drei Jungtieren. Neugeborene Pandabären sind winzig. Sie wiegen nur rund 90 bis 130 Gramm und sind mit schütterem weißem Fell bedeckt. Auffällig ist, dass neugeborene Pandas noch einen Schwanz haben, der rund ein Drittel der Körperlänge ausmacht. Der relative Gewichtsunterschied zwischen der Mutter und ihrem Wurf dürfte bei Großen Pandas größer sein als bei allen anderen Plazentatieren.

Im Falle einer Mehrlingsgeburt entscheidet sich die Mutter schon bald nach der Geburt für ein Jungtier und verstößt die anderen. Nach welchen Kriterien das geschieht, ist noch unerforscht. Mit rund einem Monat haben Jungtiere die typische Fellzeichnung, mit 40 bis 60 Tagen öffnen sie die Augen, und mit fünf bis sechs Monaten nehmen sie erstmals feste Nahrung zu sich. Mit acht bis neun Monaten werden die Jungtiere endgültig entwöhnt; sie verlassen die Mutter mit rund 18 Monaten. Die Geschlechtsreife tritt üblicherweise mit fünf bis sieben Jahren ein.

Die Lebenserwartung eines Pandas in freier Wildbahn liegt bei ca. 20 Jahren.[9] Ein Exemplar im San Diego Zoo erreichte ein Alter von etwa 34 Jahren,[10][11] Der 1978 geborene und von 1980 bis 2012 im Zoologischen Garten Berlins lebende Bao Bao erreichte ebenfalls ein Alter von 34 Jahren.[12] Das Weibchen Jia Jia aus Hong Kong wurde am 28. Juli 2016 38 Jahre alt und hält somit den Guinnessbuch-Rekord für den ältesten in Gefangenschaft lebenden Panda.[13] Nachdem sich ihr Gesundheitszustand erheblich verschlechtert hatte, wurde Jia Jia im Alter von 38 Jahren im Oktober 2016 eingeschläfert.[14]

Parasiten

Die Einengung des Lebensraumes durch den Menschen (seit den 1970er Jahren ging die Hälfte des Lebensraumes verloren) begünstigt die Ausbreitung von Parasiten. Die Tiere rücken enger zusammen, wodurch sich Parasiten leichter von Tier zu Tier verbreiten können. Auch die größere Nähe zu Tieren anderer Arten unterstützt dies, da die Übertragung zwischen den Arten gefördert wird.

Auf diese Art und Weise (wohl durch Katzen, Hunde oder Füchse) wurde wahrscheinlich auch Baylisascaris schroederi auf den Großen Panda übertragen. Dieser Wurm macht den Großen Pandas besonders zu schaffen. Waren 1990 noch 10 % der Tiere befallen, so sind es heute 50 %. B. schroederi ist inzwischen die häufigste Todesursache bei wild lebenden Großen Pandas. Der Wurm verursacht schwere Blutungen in Leber, Lunge und Darm. Warum er für den Großen Panda so gefährlich ist, ist bis jetzt noch unbekannt.[15]

Systematik

Molekulargenetische Untersuchungen der jüngsten Forschung zur korrekten taxonomischen Einordnung dieser Art belegen nun, dass sich die Vorfahren des Großen Panda vor rund 15 Millionen Jahren von der Entwicklungslinie der Bären entfernten, während sich die Entwicklungslinien der Bären (Ursidae) und Kleinbären (Procyonidae) bereits vor rund 30 bis 35 Millionen Jahren trennten. Damit ist der Große Panda nunmehr eindeutig in die Familie der Bären einzuordnen, und zwar als einziger bekannter lebender Vertreter der Unterfamilie Ailuropodinae. Informationen zur Systematik der Ailuropodinae unter Einbeziehung fossiler Taxa finden sich hier.

Die damit verworfene, von der älteren Forschung vertretene Einordnung des Großen Panda in die damals so genannte Familie der Katzenbären beruhte vor allem darauf, dass sowohl Großer als auch Kleiner Panda (Ailurus fulgens) herbivor leben. Ihre zahlreichen gemeinsamen Merkmale, die ebenfalls zu dieser Einordnung führten, wie zum Beispiel die Mahlzähne, der massive Schädel oder der Pseudodaumen sind aber allein auf eine konvergente Evolution der beiden Arten zurückzuführen, die durch die ähnliche Ernährungsweise bedingt ist.

Mensch und Großer Panda

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Großen Pandas umfasste weite Teile Ostchinas und Myanmars. Im späten Pleistozän setzte der Rückgang ein, wofür sowohl klimatische Veränderungen als auch die Ausbreitung des Menschen verantwortlich gemacht werden. Die Jagd um des Felles willen und für Zoobestände dezimierte die Populationen weiterhin, bis sie 1939 unter Schutz gestellt wurden. Wilderei und Pelzhandel stehen in China unter drakonischen Strafen, es gab aufgrund dieser Delikte sogar Todesurteile. Gründe für den Rückgang der Populationen waren auch die fortschreitende Besiedlung ihres Lebensraums, die das Verbreitungsgebiet in drei Teile zersplitterte, und die damit einhergehende genetische Verengung. Ein weiterer Faktor ist das periodisch alle ca. 15–120 Jahre (zuletzt zu Beginn der 1980er Jahre) stattfindende Absterben von großen Bambuswaldflächen. Gebiete mit blühenden Bambuswäldern konnten dann von den Pandas oft nicht erreicht werden, da große menschliche Siedlungen und bebautes Land dazwischen lagen.[16] Seit 1998 sind die Verbreitungsgebiete der Großen Pandas allerdings geschützt. Ein weiterer Grund ist die langsame Fortpflanzungsrate, auch gelingen Nachzuchten in menschlicher Obhut nur selten.

Nach einer vierjährigen Studie der chinesischen Regierung und des WWF wurde im Jahr 2004 die Gesamtpopulation in freier Natur auf rund 1600 Exemplare geschätzt. Etwa 10 % davon leben im Wolong-Naturreservat in Sichuan.[17] Im CITES-Abkommen wird die Art in Anhang I geführt und von der IUCN wird sie als stark gefährdet (endangered) eingestuft.

Die größte Population in Gefangenschaft befindet sich in der Chengdu Research Base of Giant Panda Breeding (in der chinesischen Provinz Sichuan), wo 2013 113 Große Pandas gehalten und bislang 172 Große Pandas geboren wurden.[18] Weltweit leben im Januar 2009 außerhalb der Volksrepublik China 21 Große Pandas in sieben wissenschaftlich geleiteten zoologischen Gärten, davon sechs in Europa, 2013 leben acht große Pandas in Europa. 1999 gelang dem San Diego Zoo mit dem Weibchen Hua Mei die erste erfolgreiche Pandaaufzucht in den Vereinigten Staaten.

Seit 2003 können Große Pandas im Tiergarten Schönbrunn in Wien besichtigt werden. Hier wurden am 23. August 2007 zwei Jungtiere geboren, von denen eins, das Männchen Fu Long (= „Glücksdrache“), überlebte. Damit ist Schönbrunn der einzige Zoo in Europa, in dem bisher eine Vermehrung auf natürlichem Wege gelang.[19] Am 23. August 2010, auf den Tag drei Jahre nach der Geburt von Fu Long, brachte dessen Mutter Yang Yang das Jungtier Fu Hu („Glücklicher Tiger“) im Wiener Tiergarten Schönbrunn zur Welt[20][21], am 14. August 2013 mit Fu Bao ein weiteres Junges[22], sowie am 7. August 2016 die Zwillinge Fu Feng und Fu Ban[23]. Long Hui, der Vater aller Jungtiere, verstarb am 9. Dezember 2016.[24]

In Europa zeigen darüber hinaus nur die Zoos Madrid, Edinburgh (seit Dezember 2011 für zehn Jahre)[25], der ZooParc de Beauval in Saint-Aignan (seit 2012) sowie seit Februar 2014 der Zoo Pairi Daiza in Brugelette je ein Paar der Großen Pandas. Seit dem 12. April 2017 können Besucher auch im Ouwehands Dierenpark in Rhenen (Provinz Utrecht), Niederlande ein Pandapaar beobachten; das Männchen Xing Ya und das Weibchen Wu Wen sind eine Leihgabe der VR China für fünfzehn Jahre.[26]

Aufgrund eines Geschenks des damaligen chinesischen Regierungschefs Hua Guofeng an Bundeskanzler Helmut Schmidt pflegte der Zoologische Garten Berlin seit dem 5. November 1980 Große Pandas. Das Weibchen Tjen Tjen erlag bereits am 8. Februar 1984 einer Virusinfektion.[27] Das 1997 eingetroffene Weibchen Yan Yan starb am 27. März 2007 im Alter von 22 Jahren ohne vorherige Krankheitsanzeichen an einer akuten Darmverstopfung. Diese hatte letztlich zu einer Blutvergiftung geführt und wiederum ein Herz-Kreislauf-Versagen zur Folge gehabt.[28] Der am 22. August 2012 verstorbene Bao Bao war bis Juni 2017 der letzte in einem deutschen Zoo lebende Große Panda.[27]

Am 24. Juni 2017 erhielt der Berliner Zoo für 15 Jahre als Leihgabe für 1 Mio. € pro Jahr das Pandaweibchen Meng Meng (‚Träumchen‘, * 2013) und das Pandamännchen Jiao Qing (‚Schätzchen‘, * 2010). Beide stammen aus dem Forschungszentrum Chengdu.[29][30]

Im Jahre 2006 wurde zum ersten Mal ein in menschlicher Obhut geborener Großer Panda (Xiang Xiang) ausgewildert.[31] Das Tier wurde 3 Jahre lang darauf vorbereitet. Doch schon im Februar 2007 wurde Xiang Xiang tot aufgefunden.[32] 2012 wurde ein weiterer in menschlicher Obhut geborener Großer Panda (Tao Tao) ausgewildert. Auch Tao Tao wurde drei Jahre lang auf die Auswilderung vorbereitet. Tao Tao wurde zuletzt im Oktober 2013 aufgefunden und medizinisch untersucht. Zu diesem Zeitpunkt erfreute er sich bester Gesundheit.[33]

Der Große Panda Jīngjing (晶晶) war eines der fünf Maskottchen der Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking.

Liste berühmter Großer Pandas

Name Geburtsdatum Status Sterbedatum Familie Ort Bild
Bai Yun (weiblich)[34] * 7. September 1991 am Leben Hua Mei, Mei Sheng, Su Lin,
Zhen Zhen, Yun Zi und Xiao Liwu (Kinder)
Zoo San Diego
Bao Bao (weiblich)[35] * 23. August 2013 am Leben Mei Xiang (Mutter), Tian Tian (Vater), Tai Shan und Bei Bei (Brüder) Smithsonian National Zoological Park
Bao Bao (männlich)[36] * 1978 verstorben † 22. August 2012 unbekannt, wurde gefangen Zoologischer Garten Berlin
Bei Bei (männlich)[37] * 22. August 2015 am Leben Mei Xiang (Mutter), Tian Tian (Vater), Bao Bao (Schwester) und Tai Shan (Bruder) Smithsonian National Zoological Park
Chi Chi (weiblich) * 1955 verstorben † 22. Juli 1972 unbekannt, wurde gefangen Zoo London
Chuang Chuang (männlich) * 6. August 2000 am Leben Bai Xue (Mutter) und Xin Xing (Vater) Zoo Chiang Mai
Chu Lin (männlich) * 4. September 1982 verstorben † 29. April 1996 Shao Shao (Mutter) und Chang Chang (Vater) Zoo Madrid
Da Mao (männlich)[38] * 1. September 2008 am Leben Zoo Toronto
Er Shun (weiblich)[39] * 10. August 2007 am Leben Jia Panpan (Sohn) und Jia Yueyue (Tochter) Zoo Toronto
Fu Ban (männlich) und Fu Feng (weiblich)[40] * 7. August 2016 am Leben Yang Yang (Mutter) und Long Hui (Vater), Fu Hu, Fu Long und Fu Bao (Brüder) Tiergarten Schönbrunn
Fu Bao (männlich)[41] * 14. August 2013 am Leben Yang Yang (Mutter) und Long Hui (Vater), Fu Hu, Fu Long und Fu Ban (Brüder), Fu Feng (Schwester) geboren im Tiergarten Schönbrunn, umgesiedelt in die VR China[42]
Fu Hu (männlich)[41] * 23. August 2010 am Leben Yang Yang (Mutter) und Long Hui (Vater), Fu Long, Fu Bao und Fu Ban (Brüder), Fu Feng (Schwester) geboren im Tiergarten Schönbrunn, umgesiedelt in die VR China[42]
Fu Long (männlich)[41] * 23. August 2007 am Leben Yang Yang (Mutter) und Long Hui (Vater), Fu Hu, Fu Bao und Fu Ban (Brüder), Fu Feng (Schwester) geboren im Tiergarten Schönbrunn, umgesiedelt in die VR China[42]
Gao Gao (männlich)[43] * 1992 am Leben Zoo San Diego
Gu Gu (männlich)[44] * 2000 am Leben Zoo Peking
Hao Hao (weiblich)[45] * 7. Juli 2009 am Leben Pairi Daiza Brugelette (Belgien), Leihgabe der VR China
Hua Mei (weiblich)[46] * 21. August 1999 am Leben Bai Yun (Mutter) und Shi Shi (Vater), Tuan Tuan (Sohn) Zoo San Diego
Jia Jia (weiblich)[47] * 1978 verstorben † 16. Oktober 2016[14] unbekannt, wurde gefangen Ocean Park Hong Kong
Jia Yueyue (weiblich) und Jia Panpan (männlich)[48] * 13. Oktober 2015 am Leben Er Shun (Mutter) Zoo Toronto
Jiao Qing (männlich) * 2010 am Leben Zoologischer Garten Berlin, Leihgabe der VR China
Lin Bing (weiblich)[49] * 27. Mai 2009 am Leben Lin Hui (Mutter) und Chuang Chuang (Vater) Zoo Chiang Mai
Lin Hui (weiblich)[50] * 28. September 2001 am Leben Tang Tang (Mutter) und Pan Pan (Vater) Zoo Chiang Mai
Ling Ling (männlich)[51] * 5. September 1985 verstorben † 30. April 2008 Zoo Ueno
Ling Ling (weiblich) und Hsing Hsing (männlich)[52] Ling Ling * 1969
Hsing Hsing * 1970
verstorben Ling Ling † 1992
Hsing Hsing † 1999
unbekannt, wurden beide gefangen Smithsonian National Zoological Park
Long Hui (männlich)[41] * 26. September 2000 verstorben † 9. Dezember 2016[42] Fu Long, Fu Bao, Fu Hu und Fu Ban (Söhne), Fu Feng (Tochter) Tiergarten Schönbrunn, Leihgabe der VR China
Lun Lun (weiblich)[53] * 25. August 1997 am Leben Mei Lan, Xi Lan und Po (Söhne) Zoo Atlanta
Mei Lan (männlich)[54] * 6. September 2006 am Leben Lun Lun (Mutter) und Yang Yang (Vater) Zoo Atlanta
Mei Sheng (männlich)[55] * 3. August 2003 am Leben Bai Yun (Mutter) und Gao Gao (Vater) San Diego Zoo
Mei Xiang (weiblich)[56] * 22. Juli 1998 am Leben Mutter von Tai Shan, Bao Bao und Bei Bei Smithsonian National Zoological Park
Meng Meng (weiblich) * 2013 am Leben Zoologischer Garten Berlin, Leihgabe der VR China
Po (weiblich)[57] * 3 November 2010 am Leben Lun Lun (Mutter), Yang Yang (Vater) Zoo Atlanta
Shi Shi (männlich) * 1970er-Jahre verstorben † 5. Juli 2008 unbekannt, wurde gerettet in Sichuan, China Zoo San Diego, ausgeliehen vom Zoo Guangzhou
Su Lin (männlich)[58] * 1930er-Jahre verstorben 1938 unbekannt, wurde gefangen Field Museum of Natural History
Su Lin (weiblich)[59] * 2. August 2005 am Leben Zoo San Diego
Tai Shan (männlich)[60] * 9. Juli 2005 am Leben Mei Xiang (Mutter) und Tian Tian (Vater), Bao Bao und Bei Bei (Brüder) Smithsonian National Zoological Park
Tao Tao (weiblich)[61] * 1972 verstorben † 2. April 2008 Zoo Jinan
Tian Tian (männlich)[62] * 27. August 1997 am Leben Yong Ba (Mutter) und Pan Pan (Vater), Tai Shan, Bao Bao und Bei Bei (Kinder) Smithsonian National Zoological Park
Tian Tian (weiblich)[63] * 24. August 2003 am Leben Zoo Edinburgh
Tohui (weiblich) * 21. Juli 1981 verstorben † 16. November 1993 Ying Ying (Mutter) und Pe Pe (Vater), Xin Xin (Tochter) Zoo Chapultepec
Tuan Tuan (männlich) und Yuan Yuan (weiblich)[64] Tuan Tuan * 1. September 2004
Yuan Yuan * 31. August 2004
am Leben Hua Mei (Mutter von Tuan Tuan) Zoo Taipei
Wang Wang (männlich) und Fu Ni (weiblich)[65] Wang Wang * 31. August 2005
Fu Ni * 23. August 2006
am Leben Zoo Adelaide
Wu Wen (weiblich)[66] * 11. August 2013 am Leben Gongh Zhu (Mutter) Zoo Rhenen, Leihgabe der VR China
Xiang Xiang (männlich)[67] * 25. August 2001 verstorben † 19. Februar 2007 Wolong-Naturreservat
Xiao Liwu (männlich)[68] * 29. Juli 2012 am Leben Bai Yun (Mutter) und Gao Gao (Vater) Zoo San Diego
Xi Lan (männlich)[69] * 30. August 2008 am Leben Lun Lun (Mutter) und Yang Yang (Vater) Zoo Atlanta
Xin Xin (weiblich) * 1. Juli 1990 am Leben Tohui (Mutter) und Chia Chia (Vater) Zoo Chapultepec
Xing Hui (männlich) * 22. Juli 2009 am Leben Pairi Daiza Brugelette (Belgien), Leihgabe der VR China
Xing Ya (männlich)[66] * 5. August 2013 am Leben Zhuang Mei (Mutter) Zoo Rhenen, Leihgabe der VR China
Yang Guang (männlich)[70] * 14. August 2003 am Leben Zoo Edinburgh
Yang Yang (männlich) * 9. September 1997 am Leben Mei Lan, Xi Lan und Po (Söhne) Zoo Atlanta
Yang Yang (weiblich)[41] * 10. August 2000 am Leben Fu Long, Fu Bao, Fu Hu und Fu Ban (Söhne), Fu Feng (Tochter) Tiergarten Schönbrunn, Leihgabe der VR China
Yuan Zai (weiblich)[71] * 6. Juli 2013 am Leben Yuan Yuan (Mutter) und Tuan Tuan (Vater) Zoo Taipei
Yun Zi (männlich)[72] * 5. August 2009 am Leben Bai Yun (Mutter) und Gao Gao (Vater) Zoo San Diego
Zhen Zhen (weiblich)[73] * 3. August 2007 am Leben Bai Yun (Mutter) und Gao Gao (Vater) Zoo San Diego

Siehe auch



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