powered by CADENAS

Social Share

Amazon

Teleportation (9220 views - Astronomy & Space )

Teleportation (von griechisch τῆλε tele „fern“ und lateinisch portare „tragen, bringen“) bezeichnet den theoretischen Transport eines Teilchens, eines Gegenstandes oder einer Person von einem Ort zu einem anderen ohne den Raum dazwischen zu durchqueren. Bei der Quantenteleportation werden seit 1997 Quantenzustände miteinander verschränkter Quantensysteme übertragen. Gelungen ist dies bei Photonen und bei verschränkten Atomen (Ionen). Diskutiert wird auch die Teleportation von Energie durch die Ausnutzung von Quantenfluktuationen verschränkter Vakuumzustände eines Quantenfelds und die Teilchenteleportation bei der Erklärung der Supraleitung (Elektronen) und der Suprafluidität (Atome). Die Teleportation makroskopischer Objekte ist ein altes Thema in Mythen, Märchen und Legenden sowie in der Fantasy und Science-Fiction-Literatur. 2004 gab die United States Air Force (USAF) eine Machbarkeitsstudie in Auftrag.
Go to Article

Explanation by Hotspot Model

Youtube


    

Teleportation

Teleportation

Teleportation (von griechisch τῆλε tele „fern“ und lateinisch portare „tragen, bringen“) bezeichnet den theoretischen Transport eines Teilchens, eines Gegenstandes oder einer Person von einem Ort zu einem anderen ohne den Raum dazwischen zu durchqueren. Bei der Quantenteleportation werden seit 1997 Quantenzustände miteinander verschränkter Quantensysteme übertragen. Gelungen ist dies bei Photonen und bei verschränkten Atomen (Ionen). Diskutiert wird auch die Teleportation von Energie durch die Ausnutzung von Quantenfluktuationen verschränkter Vakuumzustände eines Quantenfelds und die Teilchenteleportation bei der Erklärung der Supraleitung (Elektronen) und der Suprafluidität (Atome). Die Teleportation makroskopischer Objekte ist ein altes Thema in Mythen, Märchen und Legenden sowie in der Fantasy und Science-Fiction-Literatur.

2004 gab die United States Air Force (USAF) eine Machbarkeitsstudie in Auftrag.[1][2]

Begriffsgeschichte

1855 beschreibt Sydney Whiting im phantastischen Roman Helionde eine Art Materietransport, der Protagonist träumt, er werde in Dampf aufgelöst und zu einer Sonne transportiert.

1878 The Hawaiian gazette (Honolulu [Oahu, Hawaii]) 1865–1918, October 23, 1878, Image 4 beschreibt den „Teleport“-Apparat: „Ein Hund kam auf die Metallscheibe und es wurde ein starker Strom angelegt. Nach einer Weile verschwand das Tier und wurde am anderen Ende gefunden an einem Knochen nagend, genau wie er es tat bevor er transportiert wurde.“

1931 Der Amerikaner Charles Hoy Fort verwendete in seiner Sammlung Lo! („Schau!“) den Begriff für die Poltergeist-Erscheinungen Apport und Asport, das unvermittelte Auftauchen und Verschwinden von Gegenständen.[3]

Auf Gedankenkraft beruhende Darstellungen sind die Romane Where Ever You May Be (1953) von James Gunn, Blind Voices (1966) von Tom Reamy, The Witches of Karres (1978) von James H. Schmitz und A Coming of Age (1984) von Timothy Zahn.

In der esoterischen, okkulten und der Fantasy-Literatur bezieht sich Teleportation auf paranormale Fähigkeiten ohne technische Hilfsmittel,[4] z. B. als Transportportale genutzten Kamine oder Portschlüssel, bzw. auch das Apparieren bei Harry-Potter.

In der fiktiven Literatur

In der Science-Fiction-Literatur ist die Teleportation eine Technik zur Materieübertragung (Matter Transmission).[5]

1877 erschien in der New York Sun die Kurzgeschichte The Man without a Body von Edward Page Mitchell mit einer Technik, die Materie durch Dampf in Energie umwandelt und beim Empfänger wieder zurückverwandelt.[6]

1957 handelt die Kurzgeschichte Die Fliege von George Langelaan von der Erfindung eines Materietransmitters (hier Desintegrator/Reintegrator) genannt, die ihrem Erfinder zum Verhängnis wird. Die Erzählung wurde mehrfach verfilmt, erstmals 1958 in Die Fliege von Kurt Neumann.

Das aus Star Trek bekannte Beamen ist ebenfalls eine Teleportation, die unter anderem dank des so genannten „Heisenbergkompensators“ funktionieren soll.

Bereits die Transportmethode mittels eines magischen Teppichs in der Erzählung Die Geschichte des Prinzen Ahmed und der Fee Pari Banu in Tausendundeine Nacht ist als Teleportation deutbar (im Gegensatz zum Teppich Salomos, der vom Wind getragen wird und so nach vergleichsweise banaler physikalischer Gesetzmäßigkeit, einem konventionellen antriebslosen Luftfahrzeug – z. B. Hängegleiter – vergleichbar fliegt).

Siehe auch



This article uses material from the Wikipedia article "Teleportation", which is released under the Creative Commons Attribution-Share-Alike License 3.0. There is a list of all authors in Wikipedia

Astronomy & Space

planet,jupiter,erath,mars,venus,moon,astronomy