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Intelligenter persönlicher Assistent (9128 views - Consumer products)

Ein Intelligenter persönlicher Assistent, auch Sprachassistent oder Mobiler Assistent, ist eine Software, die aufgrund von Spracherkennung eine Sprachanalyse vollzieht, diese semantisch interpretiert, logisch verarbeitet und als Ergebnis durch Sprachsynthese eine Antwort formuliert. Verbreitung fanden solche Anwendungen ab ca. 2012 vor allem auf Smartphones.
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Intelligenter persönlicher Assistent

Intelligenter persönlicher Assistent

Ein Intelligenter persönlicher Assistent, auch Sprachassistent oder Mobiler Assistent, ist eine Software, die aufgrund von Spracherkennung eine Sprachanalyse vollzieht, diese semantisch interpretiert, logisch verarbeitet und als Ergebnis durch Sprachsynthese eine Antwort formuliert. Verbreitung fanden solche Anwendungen ab ca. 2012 vor allem auf Smartphones.

Verwendete Softwaretechnik

Damit eine sprachliche Eingabe durch den Nutzer erfolgen kann, muss diese erst erkannt und verstanden werden. Dabei kommen Spracherkennungs- und Parsingalgorithmen zum Einsatz. Ein erkannter Begriff wird anschließend an eine entsprechende Anwendung delegiert. Fortgeschrittenere Assistenten können bei Unklarheiten Rückfragen an den Nutzer stellen oder ihn um Bestätigungen bitten. Ziel der Entwicklung ist es, einen möglichst nahtlosen und vertrauenswürdigen Sprachdialog zwischen Mensch und Maschine herzustellen. Semantische Technologien können eingesetzt werden, um einem Computer sprachliche Zusammenhänge verständlich zu machen, sodass dieser relevante Schlüsselwörter als spezifische Befehle erkennen kann. Um möglichst schnelle Reaktionszeiten zu ermöglichen, werden die meisten Daten auf Servern der Anbieter verarbeitet, d. h. eine Internetverbindung ist notwendig. Ebenso wird meist eine Anmeldung über ein Benutzerkonto vorausgesetzt.

Kommerzielle Produkte

Derzeit (Ende 2018) gehören Google Assistant, Siri, Alexa (Amazon Echo) und Cortana zu den bekannten Produkten. Von LOUPVENTURES wurden diese 4 Sprachassistent miteinander verglichen. Dies geschah auf folgende Art: An jedes System wurden 800 Fragen gestellt. Bewertet wurden folgende zwei Kriterien: Hat das System die Frage verstanden? War die Antwort korrekt? Der Google Assistant war im Herbst 2018 klarer Testsieger.[1][2]

Abgrenzung

Intelligente persönliche Assistenten sind angewandte Technologie aus Bereichen der Künstlichen Intelligenz, v. a. der maschinellen Sprachverarbeitung bzw. Computerlinguistik. Sie funktionieren meist als Applikation auf einem Betriebssystemen oder sind in dieses integriert. Ein Virtueller Assistent bezeichnet eine Form des Outsourcing durch externes Personal. Intelligente virtuelle Agenten können solche Systeme als visuelle Verkörperung ergänzen, um eine persönliche und emotionale Verbindung zu ermöglichen. Sie stellen ggf. eine Weiterentwicklung der Sprachassistenten dar, denen es an Fähigkeit zur nonverbalen Kommunikation fehlt.

Ergänzende Endgeräte

Die persönlichen Assistenten waren anfangs primär noch auf die Nutzung via PCs bzw. Smartphones begrenzt, aber verschiedene Hersteller haben damit begonnen, für die persönlichen Assistenten auch eigene Hardware-Produkte anzubieten. Diese als Smart Speaker bezeichneten Geräte werden in der Regel kabellos mit dem Internet und einem Benutzerkonto verbunden und können dann den Dienst aufnehmen. Derzeitige Angebote umfassen beispielsweise Geräte wie Amazon Echo und Amazon Echo Dot, Google Home und Apples HomePod. Weitere Anbieter haben Endgeräte angekündigt oder vorgestellt, darunter auch neue Gerätekategorien (Fernseher, Kühlschränke, Autos und sonstige Geräte).[3] Die Leistungen der Endgeräte sind meist noch (Stand Februar 2018) begrenzt auf die Software-Dienste des jeweiligen Anbieters, was die Flexibilität der Nutzer in der Auswahl begrenzt und somit auch kritisch betrachtet werden kann.

Bots und Conversational Commerce

Durch Interaktion von Assistenten mit firmeneigenen Bots können Bestell- und Kaufvorgänge durch bloße Spracheingabe erledigt werden. Dazu müssen keine zusätzlichen Apps installiert werden. Diese Art des E-Commerce wird auch als Conversational Commerce (dt. Dialoghandel) bezeichnet. Durch Stimm- bzw. Sprechererkennung soll dabei ungewollten Bestellvorgängen vorgebeugt werden, was von Herstellern von "Smart Speakers" zu Beginn versäumt wurde.[4] Moderatoren und Werbespots hatten (zum Teil absichtlich) für solche Fälle gesorgt.[5] Umstritten ist auch der Einsatz solcher Lautsprechergeräte für plötzliche Werbedurchsagen.[6] Patente von Amazon weisen auch auf die akustische Erkennung von Erkältungen der Anwender hin, wodurch ein Angebot für Erkältungsmedikamente durchgesagt werden könnte.[7]

Risiken

Seitens der Nutzer von IPAs ist das Vertrauen in den Anbieter wesentlich für die Entscheidung, wie sie den Assistenten nutzen. Vor möglichem Missbrauch derartiger Software wird gewarnt.[8] Das erleichterte Erfassen personenbezogener Daten zu Werbezwecken wird ebenfalls kritisch gesehen.[9]

Trivia

Sowohl die Stimme als auch der Name derartiger Assistenzsysteme sind überwiegend weiblich.[10]

In verschiedenen Science-Fiction-Filmen werden derartige Assistenten gezeigt, wobei die oben genannten Grenzen nicht klar bestimmbar sind, u. a:

Siehe auch



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